Ulrich Eichenauer (Viola)

gehört zu den führenden Bratschisten seiner Generation. Er ist bei vielen der renommiertesten internationalen Festivals zu hören und tritt als Solist mit verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern in Europa und USA auf. Zu seinen Kammermusikpartnern gehörten Heinrich Schiff, Siegfried Palm, Paul Tortelier, Bruno Canino und Leon Fleisher und in der jüngeren Generation Künstler wie James Ehnes, Louis Lortie, Benjamin Schmid und Charles Neidich. Nach seinem Studium bei Nobuko Imai an der Musikhochschule Detmold, das er mit der höchsten Auszeichnung abschloss, war Ulrich Eichenauer zunächst Solobratschist der Dresdner Philharmonie, um dann in die USA zu übersiedeln, wo er etliche Jahre dem Mendelssohn String Quartet in New York angehörte, mit dem er in allen wichtigen Konzertsälen der USA konzertierte und regelmäßig das europäische Ausland bereiste. 2006 wurde Ulrich Eichenauer an die Hochschule der Künste Bern berufen und lebt seither in der Schweiz. Parallel dazu ist er Professor für Viola an der Tibor Varga-Hochschule Sion. Bereits seit über 15 Jahren widmet er sich pädagogischen Aufgaben und unterrichtete vormals an der Musikhochschule Detmold, der Harvard University und der North Carolina School of the Arts. Zudem gibt er regelmässig Meisterkurse in Europa, USA und Asien.