Ingo de Haas (Violine)
begann mit sieben Jahren Violine zu spielen. Seine Ausbildung erhielt er unter
anderem bei Karl-Albrecht Herrmann und Ulf Hoelscher. Ein Stipendium des Deutschen
Akademischen Austauschdienstes DAAD führte ihn für ein Jahr an die
Guildhall School of Music & Drama in London, wo er seine Studien bei David
Takeno fortsetzte. Bereits 1984 war Ingo de Haas erster Preisträger im
Landeswettbewerb „Jugend musiziert“. 1992 bekam er den „Förderpreis
der Europäischen Wirtschaft“ und war Stipendiat der Richard Wagner-Stiftung.
Neben seinen zahlreichen solistischen Auftritten im In- und Ausland (unter
anderem als Solist mit den Bremer Philharmonikern) liegt ein weiterer Schwerpunkt
in der Kammermusik. Zu seinen renommierten Kammermusikpartnern gehören
Ulf Hoelscher ebenso wie das Menuhin-Festival-Piano-Quartett. Konzertreisen
führten ihn durch fast ganz Europa, Südamerika und Japan. Rundfunkaufnahmen
(darunter eine Sendung mit Dieter Hildebrandt) und CD-Aufnahmen (unter anderem
mit Ulf Hoelscher) ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.
Von 1994 bis 1999 war Ingo de Haas Erster Konzertmeister am Staatstheater
Darmstadt. Seit August 1999 ist er in gleicher Funktion an der Oper Frankfurt/Main
tätig. Im selben Jahr hat er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule
Frankfurt erhalten.